Lernen an der Peter Gläsel Schule

Welche Fähigkeiten und Kompetenzen können die Kinder in der Peter Gläsel Schule erlangen und wie werden sie durch uns begleitet und beraten?

Die  3. Schulgemeinde 2018-19 widmete sich voll und ganz dem Lernen an der Peter Gläsel Schule

Welche Fähigkeiten und Kompetenzen können die Kinder in der Peter Gläsel Schule erlangen und wie werden sie durch uns begleitet und beraten?  Josef Köhler erklärte, wie die curricularen Anforderungen mit der Notwendigkeit zukunftsrelevanter Kompetenzen und Fähigkeiten verknüpft werden. Saskia Köhler und Reto Friedli erläuterten mit einer aufwändig gestalteten Präsentation, wie der Schulalltag bzw. die Schulwoche der Kinder gestaltet ist.

Ziel: Mit dem PRRITTI-Bildungsmodell sollen die Kinder der Peter Gläsel Schule am Ende der Schulausgangsphase nicht nur mit den curricularen Kompetenzen (Analysieren/Reflektieren – Wahrnehmen / Kommunizieren – Strukturieren / Darstellen – Transferieren / Anwenden) ausgestattet werden. Vielmehr sollen sie relevante zukunftsbezogene Kompetenzen und Fähigkeiten erlangen:

  • Lösung komplexer Herausforderungen
  • Sinnzusammenhänge erkennen, begreifen und einschätzen
  • Kreativität
  • Selbstständiges Lernen
  • Empathie
  • Verantwortliches Handeln

Weg: Die Kinder gehen ihren eigenen Lernweg, in ihrem eigenen Lerntempo und dem eigenen Lernverständnis.

Die Aufgabe der Schule: Die Kinder entlang ihrer Lernfreunde zum selbständigen Lernen ermutigen, vertrauensvoll beim kooperativen Lernen begleiten und beraten.

Offen gestaltete Themen, bildungskünstlerische Impulse sowie interdisziplinäre und fächerverbindende Lernzugänge in form von offenen, verbindlichen und vertiefenden Lernangeboten sowie eine konsistente Lernberatung unterstützen diese Lernprozesse.

Dabei gilt es, die Lernfreude der Kinder zu bewahren und die Kinder auf dem Weg zu selbständigem, vertrauensgeleitetem und kooperativem Lernen zu begleiten und zu beraten. Durch das PRRITTI Bildungsmodell wird das Lernen über thematische Impulse eingeleitet und über Lernangebote konkretisiert. Über diese Lerngebote werden die verschiedenen Aspekte der basalen Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen konkretisiert. Über die Vertiefung von Angeboten bis hin zu den verpflichtenden Parcours können sich die Kinder spielerisch die verschiedenen Dimensionen und Facetten dieser Techniken praxisbezogenen aneignen.

Die Lernangebote bilden ein Spektrum an Möglichkeiten ab, den persönlichen Interessen nachzugehen und diese zu verwirklichen. Die Vertiefung und Übung von Themen hängt unmittelbar mit den Interessen der Kinder zusammen. Wir schaffen die Rahmenbedingungen, damit die Selbstorganisation des Lernens so komplex und ganzheitlich wie möglich stattfinden kann.

Kreativität und Gestaltungsvermögen sind dabei elementar wichtig, um vielseitig und zugleich praktisch handeln zu können. Dieses Vermögen wird insbesondere durch das Zusammenwirken der Angebote gefördert. Kunst, Musik, Theater, Film und Tanz sind Motoren für die Persönlichkeitsentwicklung und die Gestaltungskompetenz, gleichzeitig bilden sie die Wegbereiter für Erkenntnisse und Lernverläufe.

Spiel und Lernen sind untrennbar mit der Entwicklung der Fähigkeiten und Fertigkeiten, letztendlich der gesamten Persönlichkeit eines Kindes verbunden. Im freien Spiel entwickelt sich Denken, Sprache und soziales Handeln. Gerade beim Spielen lernt das Kind seine Sinne kennen und kann sich und seine Umwelt begreifen lernen.